Ausstellung Human//Nature#01 – in Bensberg

IMG_20200715_183313
Flyer Vorderseite
IMG_20200715_183321
Flyer Rückseite

Bitte klicken Sie die Bilder jeweils an, um den Flyer größer anzusehen.

Liebe Freunde der Kunst,

mit einiger Verspätung wird die Ausstellung, die eigentlich im April geplant war, nun doch noch in diesem Jahr am Freitag, 31.07.  stattfinden. Die Ausstellung läuft bis zum Sonntag, 30.08.20. Ein tolles Projekt mit großartigen Kollegen-Künstlern: Schauen Sie unbedingt auf die Homepage von  Nirma Siesenop und  Chamila Gamage. Gebettet ist das Projekt  in einer sympathischen Location – nicht zuletzt wegen seiner ambitionierten Macherin Marlis Sauer. Es geht um Themen, die mir, meinen Mitstreitern, wie vielen anderen Menschen auch, brennend am Herzen liegen: Klimaschutz und gesellschaftlicher Wandel.

Dafür haben wir 3 Künstler ein kleines Video erstellt, dass man bereits vor der Vernissage (ersatzweise)  im Internet anschauen konnte und das auch noch kann. Ich habe für das Gruppenvideo eine Kurzversion meiner „INSTANT INSTALLATION“ beigetragen. Das ist ein relativ neues Projekt, das im letzten Jahr im Zuge meiner Recherchen als Journalistin –  beispielsweise zu den Themen Dürre in der Stadt und gesellschaftlicher Wandel – begonnen hat und nach wie vor aktuell bleibt.

Außerdem in der Ausstellung  zu sehen: zwei Installationen: „DER BETRACHTER MACHT DIE KUNST MIT ÜBERWACHUNGSSPIEGEL“ und eine neue Arbeit „DAS KLEINE GLAS“ und eine Neuauflage der „INTELLIGENT ART FLIES“.

Wer Lust hat, kann gern zur Vernissage kommen oder gern auch später. Allerdings muss man sich coronakonform anmelden für Freitag, 31.07. um 18.30 Uhr oder eine Stunde später, für 19.30 Uhr.  Wer nach der Vernissage kommen mag, kann sich gern bei mir melden und ich gebe Ihnen eine persönliche Führung (auch hier gibt es eine maximale Teilnehmerzahl ;-)). Wer nicht kommen kann, fühle sich bitte vertröstet: Ich werde nach der Ausstellung eine kleine Dokumentation nachliefern.

Wer gern mehr erfahren würde: Ich habe als Kunstreporterin einen kleinen Beitrag dazu in meinem NRW-heimischen Lieblingsportal www.in-gl.de  verfasst. Vielen Dank an das Bürgerportal in Bergisch Gladbach.

Neues Atelier in Köln

Liebe Kunstinteressierte,

jetzt können Sie mich auch wieder im Atelier erreichen. KunstRaum Souterrain ist ein Gemeinschaftsatelier – mit vier Kollegen – in Köln/Holweide. Im Januar war Eröffnung – mit etwa 200 Besuchern und vielen anregenden Gesprächen. Und auch die Presse hat berichtet:

Kölner Wochenspiegel

Kölner Stadtanzeiger

Wer uns im Kunstraum Souterrain besuchen  möchte, kann gern per E-Mail einen Termin vereinbaren. Momentan haben wir noch keine festen Öffnungszeiten.

Schreiben über Kunst und Kultur

P1320823_kl
Foto Helga Niekammer

Liebe Kunstinteressierten,

Da es immer wieder zu Missverständnissen kommt: Ich bin Künstlerin und zugleich bin ich Kunst- und Kulturrezensentin.  Zeitweise bin ich auch Onlineredakteurin und Reporterin. Wer mich gut kennt, weiß, dass das bei mir zusammengehört. Schon während meines Studiums schrieb ich Texte über und für Kunst- und Kulturschaffende –  für kleine Szenemagazine,  Blogs oder für Kunstmagazine. Seit Dezember 2019 schreibe ich regelmäßig für das Bürgerportal Bergisch Gladbach. Seit Juni 2019 bin ich Onlineredakteurin für das KölnerLeben-Onlinemagazin.

 

Hier eine kleine Auswahl:

Villa Zanders.

Umbau der Welt, wie sie ihm gefällt: Stefan Wewerka

Kultur zum Kennenlernen – Grow together in der Villa

Nach Rubens: Eine Zeitreise im Papierkosmos

Winfried Junge: „Wie aus Schnipseln Universen entstehen“

Denn sie spinnt Stroh(-halme) zu Kunst: Tina Haase

Galerie Partout

Ikonen der Space-Art in der Galerie Partout

„Die schönsten Seiten des Sommers” in der Galerie Partout

Debüt der Galerie Partout: Kunst ans Herz gelegt

Basement 16

Wohin mit der Kunst? Kunstbörse „l’art privé” in Bensberg

Öffnet euch: Kunst, Zen und Konzert im Basement 16

Klare Linie: Walter Hanel stellt in Bensberg aus

Philosophie des Sehens: „Ich sehe was, was Du …”

Galerie Schröder und Dörr

Wegemarken: Walter Jansen bei Schröder und Dörr

Jörg Extra bringt seine Liebe zum Jazz auf Papier

weitere Textbeiträge über Kunst und Kultur

„4 by 4″: Wider das Einweg-Sehen

Blind Date: Junge Hühner und alte Hasen in der VHS

„Poziuris”: Eine Annäherung im Kunstparadies

„Milde Narkose” in der VHS: Poesie hinter Automatismen

Voller Kunst-Einsatz in der Ausstellung „All In”

Experimentell-kombinatorische Druckkunst in der VHS

TheaterWeltenErschaffen e.V lädt zum Weltuntergang ein

Wandel in Eitelkeit – der AdK im Kulturhaus Zanders

Was würde ohne „Würde”?

 

 

offene Ateliers

Liebe Freunde der Kunst,

Alle Jahre wieder gern… Ich freue mich Sie / Euch zu den offenen Ateliers am 9.9.18 von 11:00-18:00 Uhr im A24 im Technologiepark Bergisch Gladbach wiederzusehen bzw. persönlich kennenzulernen! Ich bin stolz, Ihnen eine winzig kleine, aber gehaltvolle interne Ausstellung mit meiner geschätzten Künstlerkollegin Beatrix Rey präsentieren zu dürfen, bei uns im Atelier. Kommen Sie unbedingt vorbei, es wird sicher wieder sehr schön….

Flyer OA A24 2018

ein schöner Artikel zur Ausstellung im Bürgersaal

… hier endlich der wirklich gelungene Artikel zur Ausstellung. Herzlichen Dank nochmal an Herrn Dr. Rausch resp. an den Kölner Stadtanzeiger. Ich erinnere mich an ein interessantes Gespräch und an manch neue Erkenntnis, ganz im Sinne von „der Betrachter macht die Kunst“….

ORIG_Artikel
Quelle: KStA, Ausgabe RB, 15.3.2018

Sehen und Gesehen werden, eine Art Happening mit Himatfilm

 

IMG-20180610-WA0001

 

Geschätzte Art-Slash-Blog-Leser, Liebe Kunstliebhaber,

Am Samstag dem 9.6. fand inmitten der „Sehen und Gesehen Werden“ Ausstellung im Bürgersaal eine kleine Kulturveranstaltung mit Happening-Charakter statt; „Bertrachterkunst“ meets „Himatfilm“, ein lange geplantes Vorhaben, dass sich dann herrlich ergebnisoffen entfaltete. Holger Hagedorn, ein gemeinsamer Freund und hoch geschätzter Künstlerkollege, kreierte eine Interviewsituation, die abwechselnd Martin Eclec (organisatorischer Kopf und Sänger der Band Himatfilm) und mich als Künstler in einen Dialog verwickelte; es wurden völlig neue, z.T. quer-philosophische, aktuell gesellschaftskritische und eben interdisziplinäre Schnittstellen von kunst- und musiktheoretischen Sichtweisen aufgefächert, die dem virtuos wahrgenommenen Gefühl der künstlerischen Verwandtschaft verschiedene Brücken schlug. Anschließend konnte das Publikum den schönen,  alle Sinne fordernden Klängen von Himatfilm lauschen; eine Augeweide; die wunderbaren Musiker, Martin in Neubesetzung mit Bassist Pitter W. Röttger und Schlagzeuger Niklas Molitor, performen „Irgendwo im Nirgendwo“ vor der Kulisse der „INTELLIGENT ART FLIES“; dazwischen der bronzene Betrachter  als „4. Bandmitglied“ (Zitat Martin)“. Großartig! Unbedingt erwähnen möchte ich das ungewöhnlich Kultur-Reiz-affine, in jederlei Hinsicht aktive Publikum, dass sich performativ auf die ausgestellten interaktiven Arbeiten einließ und die inspirierende Stimmung mit philosopisch angewandten bzw. zwischenmenschlich offenen Gesprächen bereicherte. Herzlichen Dank an alle! Das macht mal Lust auf mehr derart experimentelle Projekte, ganz im Sinne von „Der Betrachter macht die Kunst“. Wer da Ideen und ähnliche Ambitionen hat, der melde sich; ich bin gerade sehr motiviert.

PK_Veranstaltung_SehenUndGesehenWerden

 

Hier noch ein paar Infos von und zu Himatfilm und ein kleiner sinnlicher Eindruck von Himatfilm in der Martin Luther Kirche in Köln

 

10 Jahre Himatfilm

Himatfilm·Freitag, 4. Mai 2018

Himatfilm # 1:

Im Jahr 2007 trafen sich Ayhan Doger und Martin Eclec in Köln-Kalk auf einer Jamsession. Während die meisten Musiker eher um die Wette solierten, fanden sich die beiden musikalisch schnell durch ihre Begeisterung für den Krautrock. Martin stellte gerade an ein paar neue Stücke fertig, die neben dem Krautrock auch noch viele ungerade Takte, bizarre Melodien und skurrile deutsche Texte enthielten. Schlagzeuger Ayhan, der Bassist Jan Peilnix und Martin trafen sich Anfang 2008 zu den ersten Proben. Es gab Stücke über den Papst, Versteckspiele, Himmelsbrüder-und Schwestern, Gutmenschen und Heimatfilme. Entsprechend wurde mit „Heimatfilm“ der passenden Namen gefunden. In wenigen Wochen hatte man genügend Stücke für das erste kleine Konzert im Rahmen einer Vernissage zusammen. Dem Kalker Festival mit dem Starauftritt der Progrocklegende Arne Schäfer von Versus X/ Apogee folgten in 2008 und 2009 weitere Auftritte und eine erste CD. Im Laufe 2009 wurden die Kompositionen weiter verdichtet und der Zeuhl fand in den Stücken „Vandertag“ und dem „Horz“ seinen Einzug. Die Band wurde in Himatfilm umgetauft, wobei der Name „Highmatfilm“ ausgesprochen wird. Auch der Jazzrock aus Canterbury fand sich u.a. im „Beichtstuhl“ und dem „He-Man“ wieder.

Anfang 2010 kam der Keyboarder Achim Stommel dazu, der mit seinen Türmen von analogen Keyboards die Tiefen des Progs und Zeuhls in den Kompositionen weiter herausarbeitete. Nicht zu vergessen ist seine Fähigkeit den Masterplan von Kompositionen schnell zu erfassen und damit die Musik gruppendienlich zu beeinflussen.

Himatfilm # 2:

Nachdem Ayhan in 2010 nach Berlin umziehen musste, folgte der Jazzvirtuose Nikolaus Maaß am Schlagzeug und temporär der Bratschist Christian Bauer. Mit ihnen wurde im Lauf 2010 / 2011 neues zeuhliges und melodiöses Material entwickelt. Ein sehr schönes Album „Horz“ aus dieser Zeit wartet noch auf seine Veröffentlichung.

Himatfilm # 3:

In 2012 kam der Schlagzeuger Andy John dazu, der sich schnell in die exotischen Takte und die Oper „Straße des Seins“ einarbeitete. Zu diesem Zeitpunkt waren Himatfilm dem klassischen Prog sehr nahe, was vielleicht auch die perfekte Umsetzung des Materials auf Tonträger erschwerte. Der Wucht von Andys Schlagzeugspiel und seiner Fähigkeit komplexe Rythmusgebilde zu entwickeln ist zu verdanken, dass neue Aufnahmen in 2015 realisiert wurden, die leider auch noch auf ihre Veröffentlichung warten.

Diese Phase war eher introvertiert, wobei Assoziativtechnik bei der Textentwicklung kultiviert wurden, wodurch literarische Gebilde entstanden, die hervorragend als Projektionen geeignet sind.

Himatfilm # 4:

Trotz weiterer Probe-und Kompositionsaktivitäten wurde erst 2017 mit dem „progaffinen“ Bassisten Pitter W. Röttger die Arbeit an neuen Stücken und Liveaktivitäten wieder aufgenommen. Zunehmend gab es wieder Konzerte, insbesondere im Rahmen von Vernissagen und in sakralen Lokalitäten. Der Schlagzeuger Niklas Molitor ermöglichte ein größeres Spektrum an Dynamik, Klangfarben und Groove. Auch die Tatsache, dass Pitter und Niklas zusätzliches Material beisteuern, wird dazu führen, dass bis Ende 2018 genug Material für zwei neue Alben vorhanden sein wird. In der aktuellen Besetzung fließen in die melodie- und harmoniereichen Kompositionen u.a. Elemente aus dem Progressive-, Latin-, Jazz- und Stonerrock, mit hypnotischen ungeraden Takten kombiniert.

Die Tatsache, dass die Himatfilmmusiker beim Abhören bzw. Konzerten mit romantischer- bzw. neuer (atonaler!) Musik, wavigem Indie, Krautrock oder „verzwirbelter“ Jazz-/ Zeuhl-/ RIO-/Metal- Krautmusik mit dem Fuß bzw. Kopf wippen, lässt sich nicht verleugnen.

Besonders reizvoll ist die Tatsache, dass die aktuelle Himatfilmmusik vielseitig interpretierbar ist und sich mit den unterschiedlichsten Kunstformen (u.a. Bildende Kunst, Tanzakrobatik) kombinieren lässt.

Obwohl es für Himatfilm aktuell eher um Neuentwicklungen geht, sind viele Ideen und die außergewöhnlichen Eigenschaften der diversen Himatfilmmusiker tief in der heutigen Musik verwoben.

Antje Schlenker-Kortum