über mich / About me

Künstlerische Arbeit:

Schon durch meine berufliche Praxis im Technologie- und Wissenstransfer sowie in der Öffentlichkeitsarbeit für technologische, naturwissenschaftliche, viele zumeist interdisziplinäre Projekte, interessiere ich mich sehr für die Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft. Tief geprägt von Duchamps bekanntester Hypothese „Der Betrachter macht die Kunst“ beschäftige ich mich seit dem Kunststudium intensiv mit den Mitteln der Kunst zur Wissensvermittlung und zur Erforschung kulturell und wissenschaftlich geprägter Bildwahrnehmung. In meiner künstlerischen Arbeit finden sich verschiedene Medien und Techniken der Konzeptkunst, von Malerei und Grafik, Skulptur, Performance, Video- und Rauminstallation bis hin zu verschiedenen Textgenres. Ich bin 2015 mit meiner Familie nach Rösrath gezogen und arbeite freiberuflich als Grafiker, Texter und Konzepter.

Studium

2007 Diplom als Bildende Künstlerin

2005 Beginn des Zweitstudiums in der Medienkunst/Fachklasse für Konzeptkunst

2001 Immatrikulation zum Studium der Malerei und Graphik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Fachklasse für Lithografie Prof. R. Münzner

 

Berufspraxis

Die Besonderheit an meinem Profil ist mein steter Rollenwandel, der sich zunehmend zur transmedialen Wissensvermittlung im weitesten Sinne verdichtet. Für einen Bildenden Künstler ist das noch relativ ungewöhnlich. 201 0 wurde ich als Materialexpertin in das Forschungsprojekt Innovative Surgical Training Technologies eingestellt, – ein BMBF gefördertes Projekt im Bereich Life Science Engineering. Ich unterstützte das Sensory Lab in der Erstellung von Simulationsmodellen für die Weiterbildung von Chirurgen der Humanmedizin. Innerhalb eines Nebenprojektes für die Veterinärmedizin entwickelte ich ein eigenes, sehr spannendes
Forschungsprojekt, das in einer richtungsweisenden Publikation für die Universität Leipzig mündete. Hier habe ich gezielt mit storytelling gearbeitet und kleine Filmsequenzen erstellt, allein
schon um effektiver mit Mitstreitern kommunizieren zu können. Parallel habe ich innerhalb des interdisziplinären Teams des Virtual Menthor Labs ein Kommunikationskonzept für die Kursbücher
der Chirurgen in der Weiterbildung erarbeitet und es entstanden Dokumentations- und Lehrfilme. Anfänglich noch für den Aufbau eines projekteigenen Qualitätsmanagements, produzierten wir
später gezielt Imagematerial für das wachsende Medieninteresse, aber auch für die hochschuleigene Öffentlichkeitsarbeit, die anhand dieses Exzellenzbeispiels zur „gesellschaftlichen Relevanz“ von Forschung aufklärte. So wurde ich kreativer Teil des Business Lab Teams und konzipierte u.a. Anträge für Drittmittel, Displays für Messeauftritte und Strategien für Wettbewerbseinreichungen. Wegen meiner zahlreichen Kontakte zu Wissenschaftlern, Designern und Start ups war ich anschließend angestellt als Referentin für interne Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Rapid Prototyping. Mit der Teilnahme am Exist Gründerprogramm tauchte ich ab 201 3 selbst aktiv in die Gründerszene.  In Leipzig habe ich viele Kunst- und Kulturprojekte unterstützt und z.T. auch mit ins Leben gerufen. Ich war u.a. Moderatorin von Podiumsdiskussionen, Laudatorin von Vernissagen und Konzepter für Förderanträge.

Antje Schlenker-Kortum