Eine schöne Sache: der Newsletter GL Familie, den die geschätzte Journalistin Laura Geyer für das „Bürgerportal in GL“ herausbringt. Hier gibt es lokale, wichtige Informationen und nützliche Tipps für Familien in Bergisch Gladbach. Ich durfte die Illustration dazu machen. Ich bin stolz, „im hoch motivierten Team“ von Georg Watzlawek und Holger Crump zu sein. Nicht nur für Gladbacher interessant; unbedingt abonnieren!
Gruppenausstellung im Ausstellungsraum „Magazin“ / Bergisch Gladbach, offene Ateliers 9.-11. September 2022
Gesamtansicht der Installation MEASURE 2022Detailfoto der Installation MEASURE (Urglas mit Lot)Detailansicht der Installation MEASURE 2022 (Skulptur von unten fotografiert, Nahansicht) Gesamtansicht der Installation MEASURE 2022Gesamtansicht der Installation MEASURE 2022. Von links unten fotografiert.
Installation / Mixed Media: Skulptur (30 cm ), Treibholz (Fundstück vom Rheinufer), Urglas, Lot (Strick und Messinggewicht), Sand, Wasserglas, Pipette
Zeitgenössische Musik trifft zeitgenössische Videokunst – im interdisziplinären Kunstprojekt „Kon:takt“
„Kon:takt“ ist mehr als ein Musikvideo oder eine reine Videoinstallation: Das 2022 entstandene Projekt zwischen den beiden Musikerinnen Silvia Kopakova und Maria Schlenker (DUO LUMA) und der Medienkünstlerin Antje Schlenker-Kortum (ASK) versteht sich als audiovisuelles Experiment, das Hören und Sehen in eine gemeinsame Erfahrung überführt. In der Videoarbeit verschmelzen zeitgenössische Musik und Videokunst zu einem multimedialen Erlebnis, das die Grenzen zwischen den Disziplinen bewusst durchlässig macht. Was bleibt, ist eine Frage nach der Art und Weise, wie wir Kunst wahrnehmen – und ob sich Sinnlichkeit trennen lässt in rein akustische oder rein visuelle Reize.
Die Videos dokumentieren bzw. inszenieren das Kunstprojekt „Kon:takt“ als Begegnung zweier künstlerischer Sprachen. Während die Musikkomponente durch das Duo LUMA getragen wird, antwortet die Videokunst Schlenker-Kortums mit eigenen Bildrhythmen, die nicht bloß illustrieren, sondern eigenständige kompositorische Entscheidungen treffen. Dieser Ansatz entspricht einer längeren Tradition intermedialer Arbeiten, in denen Musik und Bild als gleichwertige Partner behandelt werden.
Ein Strand, das Meer, „die Betrachter“ und im Zentrum ein Karpfen, der langsam seine Runden dreht. Der Videoclip „HYDRO“ ist teil der Trilogie „KON:TAKT“, einer Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin ASK und dem duomariamagdalena (Maria Löschner, Silvia Kopakova).
ask
Wahrnehmung und Sinnlichkeit
Zentrales Anliegen von „Kon:takt“ ist die Verschmelzung von visueller und auditiver Wahrnehmung in einem multimedialen Erlebnis. Das Video arbeitet mit einer Choreografie aus Klangereignissen und Bildbewegungen, die den Zuschauenden wenig Raum für passive Rezeption lässt. Stattdessen wird man eingeladen, die Berührungspunkte zwischen Ton und Bild selbst zu ertasten – im wörtlichen wie im metaphorischen Sinn. Der Titel „Kon:takt“ verweist dabei nicht nur auf Kontakt im sozialen Sinn, sondern auch auf das haptische Moment von Kunst: das Spüren von Vibration, Rhythmus und zeitlicher Nähe.
Ästhetisch bewegt sich das Video zwischen dokumentarischen Snapshots und inszenierten Tableaus. Die Bilderfolge wirkt wie eine Abfolge von Momentaufnahmen, die dennoch einen eigenen dramaturgischen Bogen entwickeln. Licht, Schnitt und Kamerabewegung folgen weniger einer narrativen Logik als vielmehr einer musikalischen Struktur: Motive kehren wieder, Tempi wechseln, Pausen werden als gestalterisches Mittel eingesetzt. Diese Annäherung an musikalische Formen sucht nach neuen Formaten zwischen Konzert, Installation und Film.
Experimentelles, grafisch-surreales Video. Man sieht: Träge Zahnräder, die sich langsam drehen, parallel eine verrostete modrige Ruine eines alten Weers, im Hintergrund eine blühende Flusslandschaft. Ein Fluss, der einst eine alte Fabrik zum Laufen brachte. Grafisch expressive Farblandschaften, Fragmente, abstrakte Welten, die sich überlappen. Dazu ein träger, fortschreitend schriller Sound.
Zeitgenössische Musik trifft zeitgenössische Videokunst – im Konzert und gleichnamigen Projekt des interdisziplinären Kunstprojekts „Kon:takt“ geht es darum, visuelle und auditive Wahrnehmung in einem multimedialen Erlebnis zu verschmelzen.
Hinter dem Namen „duomariamagdalena“ stehen die Gitarristin Silvia Kopacova und die Akkordeonistin Maria Löschner, die sich 2018 in Weimar zu dieser Zweierformation zusammengefunden haben. Vier der im Konzert aufgeführten Stücke stammen aus der Feder der zeitgenössische Komponisten – Claes Biehl, Hubert Hoche, Rainer Rubbert und der Komponistin Eunsil Kwon. In Zusammenarbeit der Musikerinnen von Duomariamagdalena mit der Videokünslterin Antje Schlenker-Kortum wurden zudem vier Videos produziert, die in das Programm des Live-Konzerts integriert wurden.
Bitte klicken Sie die Bilder jeweils an, um den Flyer größer anzusehen.
Liebe Freunde der Kunst,
mit einiger Verspätung wird die Ausstellung, die eigentlich im April geplant war, nun doch noch in diesem Jahr am Freitag, 31.07. stattfinden. Die Ausstellung läuft bis zum Sonntag, 30.08.20. Ein tolles Projekt mit großartigen Kollegen-Künstlern: Schauen Sie unbedingt auf die Homepage von Nirma Siesenop und Chamila Gamage. Gebettet ist das Projekt in einer sympathischen Location – nicht zuletzt wegen seiner ambitionierten Macherin Marlis Sauer. Es geht um Themen, die mir, meinen Mitstreitern, wie vielen anderen Menschen auch, brennend am Herzen liegen: Klimaschutz und gesellschaftlicher Wandel.
Dafür haben wir 3 Künstler ein kleines Video erstellt, dass man bereits vor der Vernissage (ersatzweise) im Internet anschauen konnte und das auch noch kann. Ich habe für das Gruppenvideo eine Kurzversion meiner „INSTANT INSTALLATION“ beigetragen. Das ist ein relativ neues Projekt, das im letzten Jahr im Zuge meiner Recherchen als Journalistin – beispielsweise zu den Themen Dürre in der Stadt und gesellschaftlicher Wandel – begonnen hat und nach wie vor aktuell bleibt.
Außerdem in der Ausstellung zu sehen: zwei Installationen: „DER BETRACHTER MACHT DIE KUNST MIT ÜBERWACHUNGSSPIEGEL“ und eine neue Arbeit „DAS KLEINE GLAS“ und eine Neuauflage der „INTELLIGENT ART FLIES“.
Wer gern mehr erfahren würde: Ich habe als Kunstreporterin einen kleinen Beitrag dazu in meinem NRW-heimischen Lieblingsportal www.in-gl.de verfasst. Vielen Dank an das Bürgerportal in Bergisch Gladbach.
jetzt können Sie mich auch wieder im Atelier erreichen. KunstRaum Souterrain ist ein Gemeinschaftsatelier – mit vier Kollegen – in Köln/Holweide. Im Januar war Eröffnung – mit etwa 200 Besuchern und vielen anregenden Gesprächen. Und auch die Presse hat berichtet:
Kurz zu meiner Person: Ich bin Künstlerin und zugleich bin ich Kunst- und Kulturrezensentin; zeitweise bin ich auch Onlineredakteurin und Reporterin. Wer mich gut kennt, weiß, dass das bei mir zusammengehört.
Schon im Studium habe ich mich mit experimenteller Kunstvermittlung befasst, schrieb Essays für das kleine Künstlermagazin im Viertel und hielt Reden auf Medienkunst- Vernissagen. Heute schreibe ich Rezensionen über interessante Ausstellungen und setzte mich als Onlineredakteurin für mehr Kulturbeiträge ein.
Alle Jahre wieder gern… Ich freue mich Sie / Euch zu den offenen Ateliers am 9.9.18 von 11:00-18:00 Uhr im A24 im Technologiepark Bergisch Gladbach wiederzusehen bzw. persönlich kennenzulernen! Ich bin stolz, Ihnen eine winzig kleine, aber gehaltvolle interne Ausstellung mit meiner geschätzten Künstlerkollegin Beatrix Rey präsentieren zu dürfen, bei uns im Atelier. Kommen Sie unbedingt vorbei, es wird sicher wieder sehr schön….